Reisebericht von Tim David Müller-Zitzke mit dem Pull Up Suitcase

Reiseziel Abu Dhabi

Wer kennt es nicht - die Abreise steht kurz bevor und der gepackte Koffer steht schon bereit. Dann fällt einem plötzlich ein, dass man noch etwas vergessen hat. Der Koffer wird irgendwo zwischen Tür und Angel wieder aufgerissen und in der Eile der gesamte Inhalt verwühlt. Jetzt bekommt man auch noch Schwierigkeiten beim erneuten Verschließen, und zu allem Überfluss beginnt der Rücken zu schmerzen - denn das Übel spielt sich ganz unten auf dem Fußboden ab. Das Koffer-Chaos ist perfekt!

Abu Dhabi Arches Architecture Building

Der Pull Up Suitcase erleichterte mir das Leben bereits vor Beginn der Tour.

Vergessene Gegenstände ergänzte ich, sobald notwendig, indem ich den Koffer im stehenden Zustand jederzeit wieder öffnen und in die Regal-Fächer greifen konnte. Diese boten ausreichend Raum, um meine Habseligkeiten darin verstauen zu können. Schuhe oder auch kleine Gegenstände, die man nach einer turbulenten Reise nicht zwischen seinen Klamotten im Koffer suchen mag, trug das Gepäckstück mit einer Vielzahl an passenden Täschchen und Zubehörteilen Rechnung.

Pull Up Suitcase in Hotel
Pull Up Suitcase gepackt

Nach 7 Stunden am Zielflughafen angekommen, bewies das mit Stoff ummantelte Gepäckstück erste Stärken, da es dort völlig unbeschadet ankam. Den Weg zum Taxi überstanden sowohl Koffer als auch ich mühelos, da er sich trotz des vergleichsweise hohen Gewichts extrem geschmeidig rollen lässt. Dann im Hotel das große Finale: während ich mich früher in Hotelzimmern zuerst immer auf die Suche nach einer 1x1 Meter großen Fläche zum Öffnen meiner riesigen Kofferhälften begeben musste, konnte ich den Pull Up Case einfach in eine kleine Ecke stellen. Reißverschluss entsichert, Deckel hochgezogen und zack - schon stand mein „Miniregal“ auf einem Bruchteil des sonst benötigten Platzes. Noch dazu genau so sortiert wie vor der Abreise und auf einer Höhe, die sich sowohl zum Überblick, „was habe ich denn alles dabei?“, als auch zur schlussendlichen Kleider-Wahl deutlich angenehmer erwies als niedrige Zimmerböden oder wackelige Kofferständer.

Es fiel mir deutlich leichter, auch nach mehreren Tagen noch Ordnung in meinem „mobilen Kleiderschrank“ zu halten.

Zum Ende der Reise war es sehr angenehm, mein "Regal" einfach zusammen zu schieben, statt beim Packen wieder auf Boden oder Bett herum robben zu müssen. Diesen Triumph kann mindestens jeder Mensch, der überdurchschnittlich groß ist, gut nachempfinden.Wieder zuhause angekommen, fiel mir ein einziger Kritikpunkt ein: Man müsste den Koffer eigentlich auch im Möbelhaus anbieten, denn ich nutze ihn aktuell auch in meiner Wohnung weiter...

Portrait Tim David Müller Zitzke

Über den Autor

Tim David Müller-Zitzke ist ein 25-jähriger Filmproduzent und Fotograf aus Bremerhaven, Deutschland. Seine Filmproduktion umfasst unabhängige Dokumentarfilme, Kurzfilme und Werbefilme. Für seine Leidenschaft reist er häufig durch Europa und Amerika.

Ende 2018 brachte Tim seine Reisedokumentation PROJEKT: ANTARKTIS in die Kinos, die er mit zwei Freunden in der Antarktis gedreht hat. Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite des Projekts oder auf der Webseite.